27. Tag: Zum Machu Picchu (4. Tag)

27. Okt. 2014

Heute früh machen wir uns auf zum Machu Picchu, dem Ziel unserer Wanderung.

 

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Um 03h00 ist Tagwache. Leider versagt der Blitz meiner Kamera

 

 

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Beim Scheine unserer Taschenlampen machen wir uns auf den Weg

 

 

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Orchidee bei Tagesanbruch

 

 

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Unser 1. Etappenziel: Winaywayna

 

 

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Dampfender Regenwald

 

 

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Die sogenannten Monkey Steps

 

 

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Um 07h00 kommen wir in Intipunku, dem Sonnentor an…

 

 

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… und können durch ein Wolkenloch erstmals einen Blick auf Machu Picchu werfen

 

 Text: Machu Picchu

 

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Warten, bis sich die Wolken verziehen

 

 

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Ein Gruppenbild muss sein

 

 

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Nach einer Stunde weiteren Abstiegs erreichen wir die sagenumwobene Stadt. Machu Picchu (“alter Gipfel”) liegt auf 2400m. Hinten der Berg Waynapicchu (“junger Gipfel”)

 

 

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Es ist natürlich noch ein Gruppenfoto fällig

 

 

Wir machen einen Rundgang durch die Stadt

 

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Die Stadt ist eingeteilt in einen urbanen und einen landwirtschaftlichen Bereich. Hier der urbane Teil

 

 

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Und hier der landwirtschaftliche mit den Terrassen

 

 

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Rekonstruktion eines Hauses

 

 

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Sonnentempel oder Rundturm mit den zwei Öffnungen für die Winter- und Sommersonnwende

 

 

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Altar des Sonnentempels

 

 

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Im Brunnenbereich

 

 

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Besonders bekannt wurden die Inka wegen ihren Stadtanlagen und ihrer hervorragenden Steinbearbeitung. Riesige, unregelmäßig geschnittene Steinblöcke fügten sie ohne Mörtel so zusammen, daß noch nicht einmal eine Messerklinge in den Fugen Platz hat. Wie konnte ein Volk, das weder Rad noch Eisen kannte, Blöcke von solchen Dimensionen ausbrechen, transportieren und schließlich so perfekt aneinanderfügen? Zahlreiche Theorien gab es dazu. Selbstverständlich waren auch ein paar phantastische dabei, wie zum Beispiel die Hilfe von Außerirdischen oder die Anwendung einer Säure, die Steine erweichen konnte. Andere Antworten hingegen waren mehr prosaischer Natur, zum Beispiel daß sehr viele Arbeitskräfte eingesetzt wurden. Inzwischen hat man allerdings genauere Angaben. Die Inka schlugen die Felsblöcke nicht aus dem Fels hinaus, sondern nutzten natürliche Brüche und Steinlawinen. An Ort und Stelle wurden die Steine, die oft ein Gewicht von mehreren Tonnen hatten, nur grob behauen. Alle weiteren Arbeiten wurden auf der Baustelle ausgeführt. Nur kleinere Steine wurden schon im Steinbruch vorbereitet.

Ein besonderes Merkmal der Inka-Architektur sind die, mit einem Winkel von 4 bis 6 Grad, nach innen geneigten Mauern. Außerdem bauten die Inka meistens trapezförmige Türen, Fenster und Nischen. Ein weiteres typisches Element sind die Steinpflöcke, die aus vielen Außen- und Innenmauern herausragen. Sie sind meist zylindrisch und ins Mauerwerk eingelassen. Der Zweck ist noch nicht ganz klar. Eventuell dienten die Pflöcke der Innenmauern zum Aufhängen von Gegenständen, da die Inka kaum Möbel kannten.Die Inka verwendeten Kieselsteine aus dem Fluß zur Bearbeitung der Steine. Um die perfekten Fugen zwischen den Steinen hinzu bekommen, wurde die Oberfläche der einzelnen Elemente erst bearbeitet, wenn es soweit war, daß der nächste Stein in der oberen Reihe aufgesetzt werden konnte. Das gleiche geschah mit den Seitenflächen. Spanische Chronisten berichteten, daß die Steinblöcke mit Stricken und Körperkraft zu den Baustellen geschleppt wurden.

 

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Man könnte kein Messer hindurchstecken

 

 

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Steinbruch

 

 

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So wurden die Steine gespalten: Es wurden Öffnungen gemacht, dann trockenes Holz hinein getrieben und befeuchtet. Durch die Quellung des Holzes konnte der Granitstein gespalten werden

 

 

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Koka-Strauch im Schaugarten

 

 

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Landwirtschaftliche Terrassen

 

 

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Tempel mit den drei Türen

 

 

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Tempel mit den vier Fenstern

 

 

 

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Tempel des Kondors

 

 

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Flügel des Kondors

 

 

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Im Tempelbezirk Inticancha: Tempel mit den drei Fenstern

 

 

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Hauptpalast (Carpahuasi)

 

 

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An diesen Zapfen wurden die Dächer befestigt

 

 

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Integration des natürlichen Felsens in eine Stützmauer

 

 

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Die Gebäude der Handwerker (Pucamarka)

 

 

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Astronomisches Observatorium Intihuatana: Sonnenanker, oder “Felsen, an dem die Sonne angebunden ist”

 

 

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Häuser, die noch auf ihre Rekonstruktion warten

 

 

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Der Fluss Urubamba mit dem Trassee der Cusco-Aguas Calientes-Bahn

 

 

Alernate Text

Es steht nun noch die Besteigung des 300 m hohen Montaña Waynapicchu an. Es sind ca. 600 Stufen zu bewältigen. Es dürfen inzwischen nur noch 400 Besucher täglich den Berg besteigen

 

 

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Die kritischen Stellen sind durch Seile gesichert

 

 

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Oben hat man eine fantastische Sicht auf die Stadt

 

 

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Durch einen engen Tunnel kommt man zum höchsten Punkt

 

 

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Zuoberst befinden sich noch Ruinen von Gebäuden

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Machu_Picchu

 

Nach dem Abstieg bringt mich der Bus von Machu Picchu die Serpentinen hinunter nach Aguas Calientes. Dieser Ort ist der touristische Ausgangspunkt für den “Normalbesucher” Machu Picchus.

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Perurail bringt die Besucher zurück nach Cusco

 

Ich bin um 22h00 zurück im Hotel in Cusco. Es war ein langer Tag.

 

 

 

3 Comments on “27. Tag: Zum Machu Picchu (4. Tag)

  1. Danke für die wunderschönen Bilder deiner Reise. Es war, als ob man selber dabei wäre. Das war ja hoch interessant, vor allem die Bauweise in Machu Picchu. Ich werde mir noch einmal Zeit nehmen, um alles nocheinmal anzuschauen und durchzulesen

    • Liebe Rosmarie

      Vielen Dank für die Rückmeldung. Sie hat mich sehr gefreut.

      In der Zwischenzeit bin ich wohlbehalten wieder zurück. Immer noch voll von den Eindrücken und Erinnerungen.

      Nochmals Danke für dein Interesse.

      Herzliche Grüsse

      Ernst

  2. Das Trekking nach Machu – Pichu war jetzt der Höhepunkt deiner Reise für mich.
    Total interessant. Wollte diesen Trail immer mal sehen. Dann der erste Ausblick auf Machu Pichu durch die Nebelwolken von oben senationell. Schlussendlich die riesige Stadt selbst mit den Terassen. Fantastisch all die Rekonstruktionen seit 1976 . Sie haben nicht geschlafen, sondern geschuftet auf dieser Höhe.
    Danke Ernst , ich habe Machu Pichu nochmals erleben dürfen. Bravo Ernst.

    Meine Kollegin und ich sind damals nur von Aguas Caliente zur Stadt hinauf gelaufen, damit wir damals schon vor dem grossen Touristenstrom die Stadt besichtigen konnten.

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