Wildsauenpirsch 2017

24. November 2017

 

Max hat für uns eine Wildsauenpirsch im Schenkenbergertal bei Schinznach AG organisiert. Wir werden vom Biologen und Jagdverwalter Thomas Stucki in das heimliche Leben der Schwarzkittel eingeführt.

Wikipedia Wildschwein

 

 

 

 

Zuerst besichtigen wir die frischen Schäden, die die Wildschweine auf der Suche nach Wurzeln, Engerlingen, Mäusen und Schnecken gemacht haben

 

 

 

Attrappe im Gelände

 

 

 

Herr Stucki erzählt uns, dass die Wildschweine in matriarchalen Strukturen leben, sehr intelligent und sozial sind, eine Rotte oft 10-15 Tiere umfasst, die Gruppe von einer Leitbache angeführt wird und hauptsächlich aus weiblichen Tieren (Leitbache mit Töchtern und evtl. deren Nachwuchs) besteht, dass die männlichen Frischlinge schon nach einen Jahr die Rotte verlassen müssen, die männlichen Tiere Keiler heissen, der untere Eckzahn Hauer und der obere Haderer heisst, dass Keiler Einzelgänger sind, junge Wildschweine Überläufer heissen, dass Wildschweine Allesfresser sind, dass sie Eicheln und Buchnüsse bevorzugen, eigentlich tagaktiv wären, gute Schwimmer sind, weibliche Tiere oft gefährlicher sind als männliche, dass unser Hausschwein vom Wildschwein abstammt…

 

 

 

interessierte Beobachter

 

 

 

nicht benutze Suhle

 

 

 

Buche als Malbaum, woran sich die Wildschweine zur Körperpflege reiben

 

 

 

Föhren sind beliebter weil rauer

 

 

 

weiter geht die Pirsch

 

 

 

 

Jagd: Paarhufer werden normalerweise mit bleifreier Kugelmunition gejagt. Um das Tierleid möglichst zu vermeiden, werden Deformationsgeschosse verwendet. Dabei wir beim Auftreffen die Spitze verformt und die Schusswirkung erhöht

 

 

 

angelegter Kessel als Ruheplatz

 

 

 

natürlicher Kessel

 

 

 

hier irgendwo müssten sie sein…

 

 

 

… oder hier?

 

 

 

wir finden frische Trittspuren

 

 

 

und eine frische Suhle

 

 

 

und einen Malbaum für die Bauchpflege (Bauchreiber??)

 

 

 

und plötzlich hören wir etwas und sehen eine Rotte im Gebüsch verschwinden…

 

 

 

War da was?

 

 

 

Das war eine interessante Exkursion mit vielen Informationen. Wir konnten die Tiere zwar nur kurz aus der Ferne sehen, die Spuren in Feld und Wald geben aber viele Hinweise über das Leben der (normalerweise) scheuen Tiere.

Zum Schluss gab es im Restaurant Weingarten in Thalheim Metzgete (vom Hausschwein) mit allen was dazugehört.

Wir möchten Max nochmals für das Organisieren und Durchführen dieses herbstlichen Ausfluges herzlich danken.

 

 

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