Im Zürcher Untergrund

 

20. Juni 2017

Grün Stadt Zürich bietet in ihrem NAHREISEN-Programm eine Exkursion in die Kanalisation an. Es ist für Leute ab 16 Jahren, die trittsicher sind (und nicht unter Platzangst leiden).
Das Klärwerk Werdhölzli stellt Schutzanzug, Helm, hohe Stiefel und Plastikhandschuhe zur Verfügung.
Nach einer kurzen Busfahrt vom Klärwerk steigt man durch eine abgedeckte Dohle hinunter und legt im Kanal ca. 400 Meter zurück.
Das ganze Kanalsystem hat eine Gesamtlänge von ca. 1000 Kilometer und ist wie ein Baum aufgebaut. Der grösste Kanal (Baumstamm) sammelt alle Abwasser beim Klärwerk, von dort aus zweigen mittelgrosse und gegen die Stadtperipherie immer kleinere Kanäle ab. Nur die grossen und mittelgrossen Kanäle sind begehbar. Diese dürfen aber nur bei trockener und gewitterfreier Witterung begangen werden, weil sich bei Regen die Kanäle innert sehr kurzen Zeit füllen können. Gelangt am Stadtrand Abwasser in die Kanalisation, dauert es ca. drei Stunden, bis dieses im Klärwerk ankommt. Der Spaziergang gibt einen Eindruck vom gigantischen unterirdischen Bauwerk, indem sich unten das Leben oben ständig abbildet.

 

Entsprechend ausgerüstet starten wir die Exkursion

 

 

 

Abstieg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier fliesst die Brühe

 

 

 

Ab in die Dunkelheit

 

 

 

Wie bei einer Darmspiegelung

 

 

 

Bauschaden durch rostende Armierungseisen

 

 

 

Entlüftungsschacht für unsere Sicherheit

 

 

 

Anschluss eines Strassenschachtes

 

 

 

Hausanschluss mit verschiedenen Materialien

 

 

 

Anschluss des Schwimmbad Letzi

 

 

 

Pilzkulturen

 

 

 

Anschluss mit Spinne

 

 

 

Rattenkegeli mit Pilzen

 

 

 

2. Entlüftungschacht

 

 

 

Ins WC geworfenes Pouletbrüstli von einer Ratte zerlegt

 

 

 

Nebenkanal

 

 

 

Fettablagerungen

 

 

 

 

 

Ausstieg

 

 

 

Wieder am Tageslicht

 

 

 

Mit diesem Teil werden die Kanäle gereinigt

 

 

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