7. Tag: Arequipa und Umgebung

07. Oktober 2014

Rund 1000 km südlich von Lima liegt Arequipa, eine der schönsten Städte Perus zu Füssen des 5822m hohen Hausvulkans El Misti. Neben diesem liegen mit dem ständig schneebedeckten Vulkan Chachani (6075 m) und dem Pichu Pichu (5571 m) zwei weitere grosse Berge in unmittelbarer Nähe Arequipas.

Die Höhe von 2335 m  verleiht Arequipa ein ganzjährig angenehmes, frühlingshaftes Klima.

Das historische Zentrum wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Sillar, ein poröses, helles Tuffgestein, aus dem sehr viele Gebäude vor allem im Stadtzentrum gebaut sind, hat Arequipa den Beinamen Ciudad blanca  – die weisse Stadt – eingebracht.

 

 

DSCN4554

Innenhof meines Hotel La Hostería

 

 

 

DSCN4556

 

 

 

DSCN4646

La Plaza de Armas

 

 

 

DSCN4724

Kathedrale

 

 

 

DSCN4725

Fussgängerzone

 

 

 

DSCN4654

Helado de Queso. Heisst so, weil die Glace von einem Stock, der wie ein Käse aussieht, portioniert wird

 

 

 

DSCN4652

Der Fluss Chili fliesst durch die Stadt

 

 

 

DSCN4658

Die Kirche von Yanahuara mit christlichen und indigenen Einflüssen im Baustil der Fassade

 

 

 

DSCN4657

 

 

 

DSCN4667

El Misti, der Hausvulkan

 

 

 

DSCN4668

Der Bergzug des Vulkans Chachani

 

 

 

DSCN4669

Ganz im Hintergrund der Vulkan Pichu Pichu

 

 

 

DSCN4672

Besuch in einem Minizoo mit Andenkamelen: Vorne ein Lama, im Hintergrund Alpacas

 

 

 

DSCN4692a

Ein seltenes Guanaco

 

 

 

DSCN4681

Das kleinste und feinste Andenkamel: Das Vicuña

 

 Text: Die Andenkamele

 

 

DSCN4706

Ackerterrassen aus der Vorinkazeit

 

 

 

DSCN4714

Chüechli-Bäckerin

 

 

 

Mumie

Besuch bei der Eismumie Juanita vom Vulkan Ampato im Museo Santuarios Andinos. Die Mumie liegt in einem abgedunkelten Raum in einem Glassarg bei -20 Grad. (Bild aus dem Internet)

 

Die indianischen Hochlandkulturen verehrten die Bergspitzen als Götter, von denen sie glaubten, dass sie die Macht besässen, mit Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Lawinen Leben zu nehmen. Um die Götter gnädig zu stimmen, mussten ihnen auf den betreffenden Bergen regelmässig Opfer dargebracht werden – Menschenopfer. Eines von ihnen war ein  13-14 jähriges Inkamädchen, das später von Wissenschaftlern Juanita genannt wurde. Die junge Frau entstammte einer vornehmen Adelsfamilie, die den Göttern den Körper Juanitas freiwillig im Rahmen eines Capacocha genannten Tötungsrituals darbringen wollte. Nach einer Fastenzeit wurde sie mit Maisbier und Kokablättern betäubt; ein Keulenschlag gegen ihre Schläfen genügte dann, um sie schmerzfrei zu töten. Sie wurde in edle Gewänder gehüllt, bekam einen Federschmuck aufgesetzt und wurde mit wertvollen Grabbeilagen unterhalb des Gipfels des Nevado Ampato in über 6000 m Höhe beigesetzt.

 

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.