Weisstannental ’14

Karte Valtnov Weissentannetal                 (In die Karte klicken –>> Google Map)

 

 

Wer kennt das Weisstannental? Wir verbringen 5 Tage in einer Alphütte mit Marianna, einer Freundin von Regula und Susanne, einer Freundin von Marianna. Wir fahren mit dem Postauto von Sargans via Weisstannen-Dorf nach Vorsiez, wo der Aufstieg zur Alp beginnt. Die Alp heisst Valtnov und liegt  im Weisstannental. Zurück geht es von der Alp Valtnov über Gula und Vorsiez nach Weisstannen. Das Weisstannental hat 24 Alpen, die bestossen werden. Warum es “Weisstannental” heisst, wissen wir nicht. Wir haben keine einzige Weisstanne gesehen. Unser Aufenthalt  auf der Alp Valtnov dauerte vom 27. bis 31. Juli 2014 .

1. Tag Aufstieg Valtnov

 

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Wir starten in Vorsiez

 

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Es regnet!

 

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Das Wetter ist sehr bescheiden

 

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Ahorn

 

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Zeichen des letzten Sturms

 

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Wir kommen bei der Alp Gula vorbei

 

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Nach 600 Höhenmeter Aufstieg kommen wir in Valtnov an

 

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Auf der Alp stehen zwei Wohnhäuser. Das linke vor dem grossen Stall (nicht sichtbar) ist von drei Sennen bewohnt

 

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Das ist unsere Unterkunft: Das geschindelte Rota-Hus

Text:  Die Walser

Weiterführende Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Walser http://www.wir-walser.ch/

 

 

 2. Tag Eselsuche und UNESCO Weltnaturerbe

 

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Alp Valtnov mit dem Hausberg rechts, dem Tschoggen. Links ist der Hüenerspitz zu sehen. Das Weisstannental wurde 1178 erstmals schriftlich erwähnt. Die damaligen Einwohner sprachen Rätoromanisch, wovon bis heute viele örtliche Namen zeugen, wie etwa Siez, Foo, Valtnov. Auch der Name «Weisstannen» ist eine Übersetzung des romanischen Wortes «Vezza».

 

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Weil das Wetter heute schön ist, machen wir uns Richtung Scheubs auf den Weg um den Esel von Valtnov zu suchen. Dieser Esel ist eine Felsgravur aus der Walserzeit an einem ehemaligen Saumpfad ins Calfeisental.

 

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Regula und Susanne mit riesigen Fliegenpilzen

 

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Murmeli hat es auch

 

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Und die Sennen von unserer Alp kann man beim Zäunemachen sehen

 

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Richtung Foopass, der nach Elm im Glarnerland führt. Links hinten der Foostock

 

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Marianna im Steilhang: Trotz aller Anstrengungen in weglosen Gelände finden wir den Esel nicht. Wir müssen unverrichteter Dinge wieder zurück

 

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Flyschgestein

 

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Dafür werden wir am Abend mit einem doppelten Regenbogen belohnt

 

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Foto der Esel-Gravur aus dem Hüttenbuch

 

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Ein gewisser Fabian Pfeiffer hat sie abgezeichnet. Die Gravur bezeichnet die Absturzstelle eines beladenen Saumesel. Die Jahreszahl “1827″ und die Bezeichnung “Hafer” wurde erst später angebracht.

 

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Text Die Glarner Hauptüberschiebung

Weiterführende Links:

http://www.weisstannental.ch/tourismus/tektonik-arena-sardona http://www.weisstannental.ch/tourismus/tektonik-arena-sardona/foostock

 

3. Tag: Zum Hourä (Horn) und Mutterkuhhaltung

 

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Wir machen eine Wanderung zum Kreuz auf dem Hourä. Die Alp Valtnov von oben. Das Wetter ist wie abgebildet

 

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Das ehemalige Haus des verstorbenen Wildhüters, ziemlich abgelegen

 

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Auf dem Weg

 

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Gelber Enzian

 

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Dreiköpfige Arnika

 

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Bewimperter Steinbrech

 

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Das Kreuz in Sicht

 

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Beim Abstieg müssen wir Hindernisse überwinden

 

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Der Hauptsenn erklärt Marianna und Susanne die Viehwirtschaft

 

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Die Herden sind gemischtrassig und aus Rentabilitätsgründen nicht auf Milch- sondern auf Fleischproduktion ausgelegt. Wegen der Muttertierhaltung wird auf dieser Alp kein Tropfen Milch gemolken

 

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Grauvieh

 

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Braunvieh

 

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Achtung vor Müttern

 

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Warnung an die Wanderer

 

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Weit oben eine Gämse

 

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Hier wird der Alpsegen gerufen

 

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Das Wetter scheint nicht besser zu werden

 

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Unsere Küche

 

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Dafür gibt es Rösti von Marianna schwungvoll gewendet

Text Der Alpsegen

Mutterkuhhaltung  Weiterführender Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Mutterkuh

4. Tag: Schorsch & Pilze

 

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Auf der Alp werden auch Pferde gesömmert.

 

 

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Es ist auch ein Maultier dabei: Schorsch, ein Veteran. Er ist 32 Jahre alt

 

 

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Wir suchen auch Pilze

 

 

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Und finden neben schönen Fliegenplilzen …

 

 

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auch Pfifferlinge…

 

 

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… udn Steinpilze

 

 

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Steinpilze beim Trocknen

 

 

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Faltentintling

 

 

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Basler Läckerli nicht vom Läckerli-Hus, sondern von der moralisch wahrscheinlich intakteren Jowa

 

 

 

Text: Pilze

Weiterführender Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Pilze

 

 

 5. Tag Abstieg

 

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Zum Glück regnet es nicht mehr. Es ist einfach überall nur noch nass und…

 

 

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… morastig

 

 

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Dafür finden wir nochmals einen schönen Steinpilz

 

 

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Braunrote Stendelwurz

 

 

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Der alte Ahorn steht auch noch da

 

 

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Vorsiez von oben

 

 

 

 

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